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1. Für Kinder mit Beeinträchtigungen einen Schulplatz in einer
Integrationsklasse zu finden ist das erste Problem, dem sich Eltern
der betroffenen Kindern gegenüber sehen. Die Vorstufen bis zur Bewilligung
des Schulplatzes zermürben bereits die Nerven der Eltern, da das
Gefühl, Bittsteller für das eigene "unzureichende" Kind zu sein,schmerzlich
und ungerecht ist und innere Wut erzeugt.
2. Sind die Barrieren für den Schulplatz überwunden, hoffen Eltern
meist, ein wenig zur Ruhe kommen zu können. Das aber ist oft ein
falscher Ansatzpunkt und so kommt es zu Konflikten, unter denen
die Arbeit für die Kinder in der Schule leidet. Ursachen sind nicht
selten
| a) |
die Fehlinterpretation von Verhaltensweisen behinderter Kinder
durch Lehrer und Betreuer, |
| b) |
die daraus folgende Behandlung der Kinder in der Schule, |
| c) |
die Unsicherheit der Schule durch nicht vorhandene Verhaltensmuster
für den Spezialfall, |
| d) |
Empfindlichkeit auf Seiten der Eltern und daraus resultierende
Verhärtung in Formulierungen oder Aggression, |
| e) |
scheinbare Unbelehrbarkeit bei Lehrern (provoziert durch das
Gefühl, trotz eigener guter Absicht angegriffen zu werden), |
| f) |
dadurch ein Gefühl bei Eltern, hilflos ausgeliefert zu sein, |
| g) |
Anspruchshaltung von Eltern der Schule gegenüber, |
| h) |
Fehleinsatz der für die Integration bereit gestellten Förderstunden
durch die Schule |
und einiges mehr.
Wir bieten Ihnen an, Ihr Problem anzuhören und aus der Erfahrung
und unserer im speziellen Konfliktfall positiven Distanz unnötige
Schuldzuweisungen zu vermeiden und zu einer Lösung beizutragen.
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| Sprechzeit: |
bitte im Büro erfragen:
Tel. (030) 30306518 |
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